Hunde ohne Leine – ist das überhaupt möglich?

Hund ohne Leine

Es ist inzwischen hinreichend bekannt, wie sehr sich Menschen zum Teil vor fremden Hunden fürchten. Besonders bei aggressiven Fällen wird deutlich, wie ärgerlich dies für Außenstehende sein kann. Dies kann vor allem dann sehr deutlich beobachtet werden, wenn Herrchen mal wieder darauf verzichten wollte, die Leine direkt anzulegen. In menschenleeren Gegenden wäre es aber wirklich schön, dem kleinen Vierbeiner etwas mehr Auslauf zu geben, und ihn auch mal über die weiten Felder rennen zu lassen. Doch gerade bei sehr jungen oder schlecht erzogenen Hunden, gestaltet sich dies oftmals als schwierig, da das Auftauchen unbeteiligter Personen nie ganz ausgeschlossen werden kann.

Hunden gefahrlos Auslauf geben

Es gibt jedoch eine Möglichkeit, um dem Hund sehr schnell beibringen zu können, wann er herzukommen hat. Um dies gefahrlos im Freien üben zu können, hilft ein berühmtes Hundezubehör, die sogenannte Schwimm- oder Schleppleine. Solche Leinen sind mindestens zehn Meter lang, und lassen dem Hund so einen recht großen Freiraum. Für das Üben im Freien wird die Leine nun einfach an einem Holzpfahl oder Baum befestigt, in dessen Radius sich der Hund nun frei bewegen darf. Auf ein Signal hin, etwa das Pfeifen einer Hundepfeife, oder aber das Rufen des Namens, soll sich der Hund nun direkt auf den Weg zu Ihnen machen. Gelingt dies, so ist es auch kein Fehler, ihn hin und wieder mit einem kleinen Leckerli für seine Leistung zu belohnen. Wichtig ist an dieser Stelle, dass es nicht zu einer Art Abhängigkeit kommt, und der Hund nur noch aufgrund der Belohnung den gegebenen Kommandos folgt.

Die neu anerzogene Maßnahme in der Praxis

Wurde diese Übung nun über ein paar Wochen gemacht, so ist es möglich, dem Hund neuen Freiraum zu geben, und die Leine zu entfernen. Auch hier muss es zuvor gelingen, einige trockene Durchgänge zu absolvieren, um das oft unberechenbare Verhalten des eigenen Hundes weiter prüfen zu können. Schließlich benötigt es aber immer noch eine gewisse Portion an Vertrauen, um das neu Eingeübte in der Praxis testen zu können. Natürlich sollten Sie sich weiter der Möglichkeit bewusst sein, dass der Hund eines Ihrer Kommandos überhört. Falls es sich nun auch noch um ein besonders wildes oder aggressives Tier handelt, müssen gegebenenfalls weitere Vorsichtsmaßnahmen in die Wege geleitet werden. Hierzu gibt es unter anderem gesetzliche Vorschriften zur Leinenpflicht, die in ganz Deutschland gelten und eingesehen werden können. Ansonsten ist es genau so aber möglich, dem Vierbeiner das neu gelernte Verhalten zu indoktrinieren, wodurch die gemeinsamen Spaziergänge noch unterhaltsamer werden können.

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