Osteopathie

Was sie bei einer Osteophatie beachten müssen

 

Was ist Osteopathie?

Osteopathie ist eine spezielle Form der manuellen Therapie und gilt als alternative Heilmethode. Sie greift meist an dem Punkt ein, an dem die Schulmedizin mit ihrem Latein am Ende ist.

Behandlungen im Bereich der Osteopathie werden mittlerweile auch von einer Vielzahl an Physiotherapeuten angeboten, weshalb man daraus schließen könnte, Osteopathie konzentriert sich ausschließlich auf den Bewegungsapparat – dem ist nicht so.

Anders als bei der herkömmlichen Physiotherapie, wird bei der osteopathischen Behandlung der Patient als Ganzes wahrgenommen und behandelt. Die Therapie konzentriert sich auf die Knochen und Gelenke, auf alle Organe, Faszien und Gefäße, sowie das ganzheitliche Nervensystem. Bei der Osteopathie kommen ausschließlich die Hände des Osteopathen zum Einsatz.

Anwendungsgebiete in der Osteopathie

Die Bereiche der behandelbaren Symptome sind äußerst vielseitig. Die häufigsten Anwendungsgebiete in der Osteopathie umfassen akute und chronische Schmerzen des Bewegungsapparates und der Wirbelsäule, urologische und gynäkologische Erkrankungen, Verdauungsprobleme und Migräne oder chronische Kopfschmerzen. Durch diese Form der manuellen Therapie können Bluthochdruck und Herzkreislaufprobleme reguliert und Konzentrationsstörungen beseitigt werden.

Auch Schwangere, Kinder und Neugeborene können von einer osteopathischen Behandlung profitieren, z.B. bei Lernschwierigkeiten, Schreikindern, Kopfdeformationen oder diversen Entwicklungsstörungen.

Durch diese ganzheitliche Heilmethode wird nicht nur der Gesundheitszustand immens verbessert oder gar wiederhergestellt, es werden zudem die körpereigenen Abwehr- und Selbstheilungskräfte aktiviert.

Osteopathie – Abhilfe bei unerklärlichen Symptomen

In Deutschland gibt es Millionen von Schmerzpatienten, die sich aufgrund mangelnder Diagnose mit ihren chronischen Schmerzen abgefunden haben. Ärzte der unterschiedlichsten Gesundheitsbereiche werden aufgesucht und befragt, man wird an den nächsten Kollegen überwiesen und die kürzlich diagnostizierte Ursache stellt sich als fraglich heraus. Die Patienten werden müde und finden sich meist mit ihrem Leiden ab. Doch das muss nicht sein. In der heutigen Zeit sind die Menschen regelrecht auf der Suche nach alternativen Heilmethoden, die eine Antwort auf ihre unerklärlichen Symptome parat haben und gleichzeitig helfen. Sie wollen nicht mehr unnötig leiden und sich einschränken lassen. Unergründliche Rückenschmerzen trotz vollständig funktionstüchtiger und gesunder Wirbelsäule, chronische Kopfschmerzen trotz entsprechender Vorbeugemaßnahmen. Der immer wiederkehrende Druckschmerz in der Magengegend, der trotz Magenspiegelung bis heute unerklärlich bleibt. All das sind Punkte, an denen die Osteopathie eingreift und ihren wertvollen Beitrag leisten kann.

Man sollte sich jedoch keine Wunderheilung über Nacht erhoffen. Wie auch bei allen anderen Therapien, sollte man sich regelmäßig behandeln lassen, um die Erfolge zu spüren und aufrechtzuerhalten. Grundsätzlich werden anfangs mindestens drei Sitzungen empfohlen, bis eine Besserung der Symptome zu erwarten ist. Je nach Patient können sich die Symptome nach der Behandlung verschlimmern, diese klingen aber nach und nach wieder ab. In dem Fall gilt: übernehmen Sie sich nicht! Lassen Sie die angewandten Handgriffe nachwirken und in Ihrem Körper arbeiten.

Osteopathie – Zuschüsse der Krankenkassen

Leider ist die Osteopathie bis heute nicht bei allen Krankenkassen anerkannt, weshalb viele die ergänzende Behandlung nicht erstattet oder bezuschusst bekommen. Doch zum Glück gibt es auch einige Kassen, die diese Form der Therapie unterstützen. Die entsprechenden Leistungen variieren stark, daher sollte man genau vergleichen. Bei regelmäßigen Therapie-Sitzungen lohnt sich eventuell ein Wechsel der Krankenkasse.

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